Fischkunde und Hege Vorbereitung auf die Prüfung
Fischkunde und -hege – Lernzusammenfassung
1. Fischkunde
1.1 Ernährung & Verhalten
- Fischbrut ernährt sich vorwiegend von tierischem Plankton.
- Fische mit oberständigem Maul nehmen Oberflächennahrung auf.
- Fische mit unterständigem Maul fressen am Grund.
- Hechte haben eine pfeilförmige Körperform und jagen besonders mit ihren Augen.
- Raubfische wie Wels und Aal jagen nachts.
- Der Karpfen stülpt sein Maul rüsselartig vor und bevorzugt Zuckmückenlarven.
- Die Kleine Maräne ernährt sich ausschließlich von Plankton.
- Der Rapfen wird im Alter zum Raubfisch.
1.2 Anatomie & Physiologie
- Die Körpertemperatur von Fischen entspricht der Wassertemperatur.
- Weibliche Aale sind länger als männliche.
- Die Schleie hat zwei Barteln und ist ein Krautlaicher.
- Salmoniden (z. B. Forelle, Bachsaibling) besitzen eine Fettflosse.
- Der Zwergwels hat eine Fettflosse, der Europäische Wels nicht.
- Neunaugen haben einen Saugmund mit Hornzähnen und keine Schuppen.
- Die Seitenlinie dient als Sinnesorgan zur Wahrnehmung von Druckwellen.
- Die Schwanzflosse ist das Hauptantriebsorgan.
- Karpfen, Schleie und Karausche haben keinen Magen.
- Der Schlammpeitzger kann Sauerstoff über den Darm aufnehmen.
1.3 Fortpflanzung & Entwicklung
- Aale laichen einmal im Leben im Meer.
- Der Bitterling legt Eier in Muscheln ab.
- Die Eientwicklung beim Karpfen beschleunigt sich bei höheren Temperaturen.
- Zander laichen von März bis Juni an Ästen oder totem Geäst.
- Hechte laichen an flachen, verkrauteten Uferstellen.
- Der Dreistachlige Stichling trägt ein rotes Hochzeitskleid.
- Koppen betreiben Brutpflege.
1.4 Taxonomie & Artmerkmale
- Die Quappe gehört zu den Dorschartigen.
- Der Stint riecht nach Gurke.
- Zu den Karpfenfischen (Cyprinidae) zählen Gründling, Döbel und Rotfeder.
- Neunaugen sind Rundmäuler.
- Der "Messerrücken" beschreibt eine Hungerform beim Blei.
- Der Butterkrebs ist ein frisch gehäuteter Krebs.
1.5 Lebensraum & Morphologie
- Maränen leben im Freiwasser tiefer Seen.
- Zander bevorzugen trübe, flache Seen.
- Die Rotfeder hat einen gekielten Bauch.
- Der Döbel hat ein endständiges Maul.
2. Fischhege
2.1 Krankheiten & Parasiten
- Typisch für Karpfen ist die Bauchwassersucht.
- Die Grießkörnchenkrankheit zeigt weiße Punkte auf der Haut.
- Karp fenläuse parasitieren auf der Haut.
- Fischegel und Kiemenkrebsen (Ergasilus) sind Schädlinge.
- Die Drehkrankheit wird durch Parasiten im Gleichgewichtsorgan ausgelöst.
- Verpilzungen entstehen durch Schleimhautverletzungen.
2.2 Umwelt & Gewässerschutz
- "Saures Wasser" hat einen niedrigen pH-Wert (<7).
- Hohe Wassertemperaturen erhöhen den Sauerstoffbedarf.
- Nährstoffreiche Gewässer bevorzugt der Karpfen.
- Schonzeiten schützen die Laichzeit.
- Laichausschlag (weiße Körnchen) tritt bei der Fortpflanzung auf.
2.3 Artenschutz & Besatz
- In Brandenburg sind Graskarpfen, Marmorkarpfen und Silberkarpfen nicht heimisch.
- Aalbesatz ist nötig, da Jungaale nicht aufsteigen können.
- Zanderbestände fördert man durch Laichnester.
- Quappenbestände leiden unter Wehren als Wanderhindernis.
2.4 Invasive Arten & Schädlinge
- Die Wollhandkrabbe ist ein invasiver Zehnfußkrebs.
- Gelbrandkäferlarven sind Bruträuber.
2.5 Nachhaltigkeit & Management
- Verbuttung (Kleinwüchsigkeit) tritt bei Karauschen auf.
- Gebietsfremde Arten und Abwässer stören das seuchenbiologische Gleichgewicht.
- Die Totallänge misst man von der Maulspitze bis zur Schwanzflossenspitze.